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Mehr als 70 Firmen aus Handwerk, Industrie, Handel, Bau, Pflege, dem Dienstleistungs-Sektor und die weiterführenden Schulen stellten sich und unterschiedlichste Karrieremöglichkeiten vor. Schon kurz nachdem die Ausbildungsmesse ihre Tore öffnete, kamen die ersten Jugendlichen, um sich zu informieren. Oft begleiteten ihre Eltern sie. „Das Angebot der Firmen ist einfach super", lobte Aurelia Haberkorn aus Konnersreuth. Sie begleitete ihre Tochter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Man bekommt viele Informationen und kann mit den Ausbildern sprechen", sagte sie. Das fand auch Tochter Verena gut: „Bei der Ausbildungsmesse wird man sehr gut über alle Möglichkeiten informiert." Verena Haberkorn möchte später einen technischen Beruf erlernen. „Ich würde gerne als Physik oder Chemielaborantin arbeiten."
 
Genau wie beim Stand der Polizei drehten sich die Fragen vor allem um die Körpergröße, die für den Beruf nötig ist, und um die Schulnoten. Um die ging es auch bei den anderen Ausstellern. „Einige Jugendliche haben sogar ihre Bewerbungsunterlagen schon dabei gehabt", bemerkte Dajana Brusche, Personalentwicklerin bei Netzsch. Dass es nicht zwangsläufig ein Beruf in der Industrie oder in der Landesverteidigung sein muss, machte Reinhard Schmidt deutlich. Der Obermeister der Schreiner-Innung sagte: „Viele Schüler haben keinen Bezug dazu, was im Handwerk eigentlich gemacht wird. Hier auf der Messe können sich die Jugendlichen darüber informieren." Das Ziel: Die Schüler schnell in ein Praktikum zu bringen.
 
Auch die Organisatoren waren zufrieden mit der 14. Ausbildungsmesse. „Wenn der Zuspruch weiter so anhält, können wir bald erneut expandieren", kündigte Horst Fröber an, und warf damit einen Blick in die Zukunft der Erfolgsveranstaltung.