AGI hochfranken +

Abendstimmung, mediterrane Temperaturen. So wunderschön ist der Blick vom Golfhotel Fahrenbach in Richtung Tröstau, dass sich jede Erklärung erübrigt, warum das Fichtelgebirge lebens- und liebenswert wert ist. Weil es dafür aber noch 1001 andere Gründe gibt, hat der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge am Donnerstag zur dritten Sommerlounge mit „Riesenprogramm" – laut Vorsitzendem Thilo von Glass – ins Golfhotel eingeladen. Das Konzept der Regionalmesse in Form einer After-Work-Party kam an – und zwar so gut, dass sich rund um das Golfhotel 2500 Gäste vergnügten. Nach dem Auftakt in Weißenstadt vor zwei Jahren und der Weiterführung in Bad Alexandersbad im vergangenen Jahr feierte die dritte Runde in Tröstau unter dem Motto „Grenzen überwinden – Grenzen verbinden" am Donnerstag einen sensationellen Erfolg: Laut Organisatorin Sybille Kießling kamen zur Sommerlounge 2015 noch mehr Besucher als erwartet.

Fünf Stunden lang gab es Gesprächsrunden, die Anke Rieß-Fähnrich unter dem Motto „das Fichtelgebirge hat viel zu bieten" unterhaltsam moderierte. Viele kluge Köpfe stellten innovative Ideen kurz vor. Zu Wort kamen Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kunst, Gesellschaft, Tourismus, Medien und Sport. Nicht nur das Organisationsteam, also der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge, das Golfhotel Fahrenbach, die Gemeinde Tröstau, die Tourismuszentrale Fichtelgebirge, die Entwicklungsagentur Wiwego, die Frauenunion, das Essbare Fichtelgebirge, die AGI Hochfranken plus sowie die Wirtschaftsregion Hochfranken präsentierten sich, sondern auch Firmen wie Cube oder Rosenthal, Museen wie das Porzellanikon oder Veranstalter wie Learning Campus. Wer Lust hatte, konnte unter anderem den „Flying Fox" der Bergwacht entlang dem Fahrenbach ausprobieren, bei Qui Gong entspannen, Schnupper-Golfen oder zu den Fledermäusen wandern. „Wir haben seit 60 Jahren einen Flugplatz – mal sehen, ob Berlin in 60 Jahren einen hat", sagte Tröstaus Bürgermeister Horst Martini. Er präsentierte den Gästen die Vorzüge seiner Gemeinde, darunter das Reiterzentrum Vordorf, den grenzüberschreitenden Radweg sowie das für 1,7 Millionen Euro restaurierte Hammerschloss mit Teichen, bei dem „jeder Cent gut investiert" sei. Als „Sahnestück" der Gemeinde bezeichnete Martini den Golfplatz Fahrenbach.